Donnerstag, Januar 03, 2008

Frohes Neues Jahr... mit neuen Unbekannten


Um kurz vor halb 12 fuhr unsere S-Bahn Richtung Hamburg, nachdem wir schon auf dem Bahnsteig bei Eiseskälte mit Bechersekt angestoßen hatten. Der stammte von zwei jungen Damen, die wir in nachweihnachtlicher Gutmütigkeit auf unserer 5er-Gruppenkarte mitgenommen hatten. Von Haltestelle zu Haltestelle wurde es im Zugabteil voller und voller und voller. Wie die beiden Damen hätten auch wir besser an der Station Reeperbahn aussteigen sollen. Denn als sich die Türen eine Station später für uns öffneten, standen wir in mitten einer Menschenansammlung, die einem Flüchtlingtrek glich. Vorwärts ging es zwar kaum, doch von hinten und der Seite drückte der immer gößer werdende Mop. Hin und wieder schoben sich uns von vorne Polizisten entgegen, die aber auch kein System in das Chaos bringen konten. So zog Sonja um Mitternacht die Sektflasche im Menschengedränge heraus und wir stießen mit einer Frau an, die nur ihren Sohn umklammerte und Basti, der im Chaos seine Freunde verloren hatte und nun alleine 3 drei Meter vor der Station stand. Gesehen hatten wir die Landungsbrücken nicht, als Sonja, Steffen und ich um kurz vor 2 Uhr wieder in die S-Bahn steigen und nach Hause fahren konnten.

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