
Gestern abend trafen sich mit mir Marc, Stephan & Beata, Henning und David um kurz nach 19.30 Uhr, um sich ein Bild vom 21. Abenteuer mit dem Namen James Bond zu machen. Nachdem Pierce Brosnan nicht mehr als Agent für das britische Königreich vor die Kamera trat oder gelassen wurde, wurde der Agent statt smart blond, bekam blaue Augen und Muskelpakete verpaßt. Einzig und allein seine Chefin M blieb erhalten. Sonst ist alles anders. Der Charme und Witz des Engländers im Brioni-Anzug ist nicht mehr vorhanden. Es gibt keine technischen Raffinessen mehr und keine lockeren Sprüche. Dafür ist der neue Blonde brutaler. Zuletzt standen wir vor dem Kinosaal und hatten noch die Chance, dem NDR2-Reporter und seinem Mikrofon zu entkommen. Nur David hatte nicht das Glück und mußte Rede und Antwort stehen, obwohl er der selben Meinung wie wir fast alle waren. 007 ist anders geworden und hinterläßt nach 144 Minuten und 7 Sekunden Spannung einige Fragen. Wer ist der Algerier? Warum bleibt Mister White am Leben? Warum stirbt die hübsche Vesper freiwillig, wenn sie in James verliebt ist? 2 Wochen später stellten sich auch Bernie und Steffen die selben Fragen. Nur war ich nach dem 2. Kinobesuch begeistert von dem Film. Pierce Brosnan war super für die alte Variante von 007 und bestand noch darauf, daß der Wodka-Martini geschüttelt wird - nicht gerührt. Daniel Craig ist das nun egal. Er ist ist zwar komplett anders... aber er paßt zu einem spannenden, anderen Bond.
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