Samstag, Dezember 09, 2006

Die Feuerzangenbowle


Bevor Dr. Hans Pfeiffer in der Komödie "Die Feuerzangenbowle" seinen ersten Schluck vom gleichnamigen Getränk nimmt, stand ich mit Steffen schon eine gute Stunde im Eingangsbereich der Leibniz-Universität Hannover und trank Glühwein um Glühwein. Nachdem ich den letzten vor der Tür des Audimaxes runtergekippt hatte, stellte ich zu meinem Erstauen fest, daß es gar nicht verboten war, im Hörsaal zu trinken. Also sicherte Steffen 2 Plätze inmitten des zu 85 % mit Menschen und guter Laune gefüllten Saales und ich kam pünktlich zum Erscheinen des Nikolauses mit Glühwein-Nachschub zurück, damit wir alle den Mann im roten Mantel und mit langem weißen Bart durch 2 Weihnachtslieder erfreuen konnten. Zur Belohnung gab es Lebkuchen und den Kultfilm von 1944 von der 16mm-Filmrolle. Der Ursprung dieses Kults liegt wohl in Göttingen an der Universität. Auch hier gibt es Jahr für Jahr den Klassiker mit Heinz Rühmann mit entsprechendem Rahmenprogramm. Wie es beispielsweise im Jahr 2006 dort war, zeigt uns dieser Link. http://www.goest.de/feuerzangenbowle.htm

Donnerstag, November 23, 2006

Agent 00... 7 ?





Gestern abend trafen sich mit mir Marc, Stephan & Beata, Henning und David um kurz nach 19.30 Uhr, um sich ein Bild vom 21. Abenteuer mit dem Namen James Bond zu machen. Nachdem Pierce Brosnan nicht mehr als Agent für das britische Königreich vor die Kamera trat oder gelassen wurde, wurde der Agent statt smart blond, bekam blaue Augen und Muskelpakete verpaßt. Einzig und allein seine Chefin M blieb erhalten. Sonst ist alles anders. Der Charme und Witz des Engländers im Brioni-Anzug ist nicht mehr vorhanden. Es gibt keine technischen Raffinessen mehr und keine lockeren Sprüche. Dafür ist der neue Blonde brutaler. Zuletzt standen wir vor dem Kinosaal und hatten noch die Chance, dem NDR2-Reporter und seinem Mikrofon zu entkommen. Nur David hatte nicht das Glück und mußte Rede und Antwort stehen, obwohl er der selben Meinung wie wir fast alle waren. 007 ist anders geworden und hinterläßt nach 144 Minuten und 7 Sekunden Spannung einige Fragen. Wer ist der Algerier? Warum bleibt Mister White am Leben? Warum stirbt die hübsche Vesper freiwillig, wenn sie in James verliebt ist? 2 Wochen später stellten sich auch Bernie und Steffen die selben Fragen. Nur war ich nach dem 2. Kinobesuch begeistert von dem Film. Pierce Brosnan war super für die alte Variante von 007 und bestand noch darauf, daß der Wodka-Martini geschüttelt wird - nicht gerührt. Daniel Craig ist das nun egal. Er ist ist zwar komplett anders... aber er paßt zu einem spannenden, anderen Bond.

Samstag, November 04, 2006

Schwitzt Du noch oder lebst Du schon? (2)


Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so aufgeregt gewesen bin wie heute Morgen. Wie am Dienstag mußte ich um 09.30 Uhr auf dem Expo Gelände sein. Diesmal aber, um mich über das HGB ausfragen zu lassen. Kein Vortrag, sondern Frage-hören und Antwort-geben. Um 10 Uhr war ich als letzter von uns Drei 1/2 aus der Lerngruppe fertig mit dem Studium. Genug geschwitzt habe ich - vor allem im Juni und Juli, während andere auf den Fanmeilen beim Fußfall feierten. Jetzt fängt das Leben wieder an. Dazu empfingen mich dann meine Freundin und Markus mit einer Flasche Sekt für einen leichteren Übergang. Vor allem half der gestrige Abend im Büro von Bernie, der seine Freundin ohne Essen sitzen ließ, um mir zu helfen. Vielen lieben Dank.

Dienstag, Oktober 31, 2006

Schwitzt Du noch oder lebst Du schon?(1)

Ich weiß nicht, für wen es die größere Spannung war, als heute um 09.30 Uhr ein Vortrag zum Thema "Konzept der Planungslücke als strategisches Planungsinstrument - Möglichkeiten und Grenzen" zu hören war. Für mich, da ich ihn selbst hielt, oder die anderen Anwesenden, die eventuell auf ein baldiges Ende hofften. Nachdem die anschließende "Fragestunde" vorüber war, sank der Puls, ich merkte wieder den trockenen Mund und den leeren Magen und fragte mich, wieviel graue Haare ich in den vergangenen Minuten wohl bekommen habe. Auf die Frage, woher die Nervosität kommt, konnte ich keine Antwort finden. Nur weiß ich nun, daß sie wohl scheinbar einen Körper verlassen und den nächsten wandern kann. Denn als ich auf meinen Mitstreiter Stephan traf, war er nun das Nervenbündel, das ich bis dahin gewesen bin. Ich weiß nicht, wer jetzt gerade nervös am Schwitzen ist, doch hoffe ich, daß ich noch lange davon wieder verschont bleiben werde - vor allem am kommenden Samstag.

Herzlich Glückwunsch, Stephan.


Im Schatten dieses Ereignisses stand heute auch mein Antrittsbesuch im neuesten Ikea-Haus. Dort, wo vor heute genau 6 Jahren zum letzten Male man in wenigen Minuten von Jordanien über Jemen in die Vereinigten Arabischen Emirate gelangen konnte, ist das Expo-Gelände wieder um eine Attraktion reicher, die wie die Weltaustellung tausende Menschen anziehen wird. Gleichzeitig fehlt damit aber eine schöne, ruhige und einfach tolle Ecke mit besonderer Atmosphäre, die nicht nur mein Skater-Herz höher schlagen ließ. Oder, Silke? Hätte ich die Macht, würde man dort heute aber auch nicht skaten können, denn dann hätten wir noch immer die Expo.

Donnerstag, Oktober 19, 2006

Dem Leben wurde die Szene gezeigt

Wie das so ist im Leben. Als ich morgens um kurz nach 6 Uhr aus dem Schlaf gerissen wurde und ins Büro fuhr, freute ich mich noch auf einen ruhigen Abend. Doch plötzlich saß ich nach einem Anruf meines Bruders um 20.30 Uhr in Hannovers multikulturellsten Stadtteil, in dem man angeblich auch auf die höchste Kioskdichte weltweit trifft. Unweit des 1908 gegründeten Apollo-Kino - dem ältesten Vorstadtkino Deutschlands, in dem der spätere CinemaxX-Gründer Hans-Joachim Flebbe seine Karriere begann, saß ich also in Linden-Nord im Kulturzentrum "Faust" und lauschte zwei Stunden im Rahmen der Literaturreihe "ABC-Alarm" den Worten von Henning Chadde, der unter anderem der Frage nachging "... wo beginnt die Müdigkeit auf Partys und wo verläuft die Grenze des Älterwerdens?" und "... welche Narben und Gewissheiten hinterlassen all die Abschiede und immer schwerer werdenden Neuanfänge?". Es waren bissig ironische und lustige Texte über und für die sogenannten "Thirty Somethings".

Samstag, Oktober 14, 2006

Auf der Hausfrauenmesse

Von einem wahrscheinlich leichten Besucherrückgang gegenüber dem Vorjahr sprachen die Verantwortlichen der 53. Infa. Natürlich wollten wir zwei da nicht mit dran Schuld haben und machten uns heute auf den Weg, um Deutschlands größte Verbraucherschau auf dem Messegelände hier in Hannover zu besuchen. Und es war ein Erfolg - für uns. Von 10.30 Uhr liefen wir bis 17 Uhr durch die Hallen und stillten den Hunger. Von Tütensuppen über Spätzle, Kekse, Eis, Wein, Dips, Säfte bis zur deutschen Erbensuppe und Fürstenberg-Bier fand so einiges seinen Weg in den Magen. Wenn unser Kleingeld gestimmt hätte, wären wir nun nach intensiven Gesprächen mit den Verkäufern und aufgrund unseres arabischen Handeltalentes stolze Eigentümer einer Wohnzimmereinrichtung im Wert von 6.500 Euro, von Kochtöpfen für ermäßigte 2.400 Euro. Wenn wir gewollt wie nicht gekonnt hätten, dann würden wir den Tee heute aus einer rund 800 Euro teuren Kannenkonstruktion trinken. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, um zu sehen, was dann auf der Hausfrauenmesse unser Herz höher schlagen lassen wird. Vielleicht treffen wir dann auch wieder auf Prominente wie Toralf Mann mit Begleitung sowie Anke Berlin und Steffen Schröder. Das Autogrammbuch kommt dann natürlich mit. Aus Fehlern wird man klug. Besonders, daß die angezogenen Schuhe lieber nur im Sitzen getragen werden sollten.

Donnerstag, September 28, 2006

Zurück in die Vergangenheit


Virtueller Rundgang durch das Landheim: http://www.objektbuch.de/ovelgoenne/I07019/index1.html

Offizielle Seite des Landheims:
http://www.schullandheim-humboldtschule.de/


Ovelgönne bei Celle. Es ist ein herbstlicher, warmer freitag nachmittag. Ich bin auf dem Weg ins Landschulheim meines Gymnasiums. Es wird zwar gefeiert, doch ist die Stimmung leider nicht so wirklich fröhlich. Denn nach über 80 Jahren, in denen nur das Notwendigste gemacht werden konnte, hat uns die Realität eingeholt und das Landschulheim fällt dem Abrißhammer zum Opfer. Schade, es war eine schöne Zeit.



Mittwoch, September 27, 2006

Zurück auf die Straße

Eine freudige Nachricht. Mein Ford (Bj. 1989) wurde wieder einmal für den Straßenverkehr zugelassen. Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Betreuung durch meinen Auto-Coach und diplomierten Hausjuristen Super-Bernie. Demnächst mehr...








Sonntag, September 17, 2006

letzter Badetag

Ich stehe auf Traditionen. So war es auch am 17. September 2006. Zum wiederholten Male trafen wir uns, um am letzten Freibadetag dem Ricklinger Bad einen Besuch abzustatten. Auch in diesem Jahr hatten wir dank der wahrscheinlichen Klimaveränderung bestes und sonnigstes Wetter. Bernd, Steffen und ich bedankten uns mit sportlichen und eleganten Bahnen im großen Becken trotz des mangelnden Publikums. Bernds Freundin Jessica unterstützte uns auch in diesem Jahr mit ihrer Anwesenheit und positivem mentalen Beistand. Mitstreiter Jens konnte in 2006 leider nicht teilnehmen, weil er zeitgleich in Rom seinen Verpflichtungen nachkam. (vergleiche dazu Dolce Vita in Bella Roma - Revival auf www.jenswittig.de)



Sonntag, September 03, 2006

Freestyle paßt - aber nicht überall

Am 2. September trauten sich bei warmen und sonnigem Wetter in Peines Kirche "Zu den heiligen Engeln" Beata und Martin vor den Altar. Es war ein schöner Tag und ein schönes Fest bis tief in die Nacht. Nur mußte ich wieder einmal feststellen, daß man nicht überall mit Freestyle-Tanzeinlagen glänzen kann. Besonders bei solch feierlichen Anlässen macht es Sinn, ein paar klassische Tanzschritte parat zu haben. Es wäre mein vierter Tanzkurz seit 1989. Meine Hoffnung ist, daß ich vielleicht immer ein wenig mehr mir merken kann. Aber eine Frage bleibt: wie machen es die anderen Männer? Vielleicht bleibt es eben doch beim Freestyle oder dem Tanz auf dem Barhocker. Vom Abzeichen beim Bronzekurs erzähle ich dann aber lieber nichts mehr.

meine Bescheidenheit und Östi

Torsten und Nadine


vielleicht das nächste Brautpaar: Östi und Marte

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Donnerstag, August 10, 2006

soweit die Füße tragen

Gestern stellte ich mich zum ersten Mal in diesem Jahr auf meine Fußuntersetzer mit Rollen und wollte wieder bei der Skate-By-Night in Hannover mitfahren. Was mir keiner sagte... die Strecke ging über insgesamt 32 Kilometer. Das merkte ich dann im Anschluß an meinen Füßen, die nicht mehr in der Lage waren, das Gaspedal meines Autos normal zu bedienen. Respekt an Silke, die die ganze Strecke wie selbsteverständlich durchhielt.

Dienstag, August 01, 2006

Landleben

Am 28. war ich in Schliekum. Ein Dorf im Süden von Hannover. Der schöne Grund war die vor einigen Wochen vorausgegangene Hochzeit von Claudia und Gordon. Die Nachfeier in lockerer Atmosphäre war ein schöner Abend. Die Ruhe, die Farben und die Luft auf dem Lande tun wirklich gut. Zu zweit wäre es mittlerweile ein Wunsch von mir, auch so zu leben. Vom Stadtmensch zum Landmensch - wer hätte das gedacht. Aber wenn das Schöne des Landlebens nicht von alleine zum Stadtmenschen kommt, muß der Stadtmensch...
Eine passende Frau dafür kenne ich bereits.

Das Leben hat mich wieder

Klausuren über Klausuren. Vom 01. bis 22. Juli fand an drei Samstagen meine Abschlußprüfung statt. 11 Klausuren sollten bestanden werden. Dazu hatte ich ab Mitte Juni schon Urlaub genommen. Von der FiFa-WM im eigenen Land hatte ich somit nicht so sehr viel wie andere. Die Partylaune war also etwas gedämpft. Jetzt ist der Prüfungsstreß vorbei, die WM aber auch. Eigentlich sollte der Sommer nun schön werden...

Meine Freundin hatte es bestimmt auch die Wochen davor schon nicht besonders leicht mit mir. Permanente Müdigkeit, Vergeßlichkeit und Antriebslosigkeit waren an den Wochenenden meine ständigen Begleiter. Aber jetzt gehts wieder los...

Sonntag, Mai 21, 2006

Tag der "offenen Tür" und "nach'n Rathaus hin"



Heute war es zum 7 Male wieder soweit, daß man sich selbst aktiv vor dem Rathaus sportlich auf die Fußballweltmeisterschaft vorbereiten konnte, um später das Ausscheiden der deutschen Mannschaft auf die eigene Nichtberücksichtigung in Klinsis Kader schieben zu können. Als weitere Möglichkeit war es, sich im Rathaus einen Blick hinter die Kulissen zu verschaffen. Ich habe natürlich die Gunst der Stunde genutzt, um mit dem Oberbürgermeister paar Sachen zu bereden.

Montag, Mai 08, 2006

Dieter Thomas Kuhn



Am Samstag fuhren wir nach Bielefeld. Eine Stadt, die nie großartig von sich Reden macht, doch an diesem Abend war Bielefeld das Mekka des Schlagers. Er war noch niemals in New York und auch nicht auf Hawaii, doch Dieter fuhr mit uns und dem Jungen mit der Mundharmonika in fast 2,5 Stunden nach Mendocino, um dort eine Flasche griechischen Wein zu trinken und mit Alice eine Fiesta Mexicana zu feiern.

Dienstag, März 28, 2006

Hannover bei Gewitter

Normalerweise bleibt man in Hannover verschont. Es gibt keine großartigen Überschwemmungen, keine Erdbeben und auch eigentlich keine nennenswerten Stürme mit hinterlassenden Schäden. Aber selten blitzt und donnert es dann doch so, daß der Tag zur Nacht werden kann. Posted by Picasa

Gerhard ging, Angela kam und ich blieb draußen...

Kurz vor dem Regierungswechsel stattete ich dem Bundeskanzleramt noch einen Besuch ab fuhr mit Gerhard zurück in unsere Heimat Hannover. Posted by Picasa

auf Konzertreise


Mit Oskar und Felix war ich schon bei so manchem Konzert. Ein ständiges Erlebnis ist es, Bryan Adams live zu erleben.