Sonntag, Juni 01, 2008

Mensch, Natur, Technik


Heute vor 8 Jahren war es soweit. Eines der schönsten und aufregendsten Events wurde in Hannover eröffnet. Die Expo. Am 31. Oktober 2000 schlossen sich die Pforten für immer und die Gäste wurden mit einem einstündigen Feuerwerk, das aus Hubschrauber abgeschossen wurde, verabschiedet.



Freitag, Mai 16, 2008

Die Torwartfrage


Heute mittag gab Bundestrainer Jogi Löw auf der Zugspitze den 26-köpfigen Kader für die EM-Vorbereitung bekannt. Drei der Feldspieler werden aber die Fahrt nicht nach Österreich und in die Schweiz antreten können, denn von der UEFA zugelassen sind maximal 23 Spieler. Nicht betroffen ist somit Hannovers Torwart Robert Enke, der als Stellvertreter von Jens Lehmann nominiert wurde.





Mittwoch, Mai 14, 2008

Saisonstart 2008: Auf die Rollen - fertig, los






Unpünktlich wie eh und jeh trafen Silke und ich uns, um Punkt 21:00 Uhr die Skate-Saison 2008 mit der ersten Skate-by-Night dieses Jahr einzuläuten. Wie jedes mal waren gute Laune und sportlicher Ehrgeiz unsere Begleiter.


Sonntag, Januar 20, 2008

Schulausflug

Nach der Entlassung 1984 traf sich heute wieder die Klasse 4a aus Wettbergen. 1992, 2000 und nun wieder 8 Jahre später gab es in Ricklingen alte aber auch besonders neue Geschichten zum Austauschen. Teilweise wurde aus großer Ferne angereist. Auch zeigten sich mit Daniel und Claudia unds zwei Gesichter, in die man zum letzen Mal bei der Entlassungschaute. Ein besonderer Dank richtet sich wieder an Tanja. Ohne ihre Hilfe hätte wohl bis heute noch kein einziges Treffen stattgefunden. Aber auch ohne Britta, Sascha, Claudia, Daniel, Wiebke, Henrik, Anja, Niels, Carsten, Roman, Elke, unserer Lehrkraft Frau Markou und Martina wäre der lange Abend nicht so schön geworden.
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Donnerstag, Januar 03, 2008

Frohes Neues Jahr... mit neuen Unbekannten


Um kurz vor halb 12 fuhr unsere S-Bahn Richtung Hamburg, nachdem wir schon auf dem Bahnsteig bei Eiseskälte mit Bechersekt angestoßen hatten. Der stammte von zwei jungen Damen, die wir in nachweihnachtlicher Gutmütigkeit auf unserer 5er-Gruppenkarte mitgenommen hatten. Von Haltestelle zu Haltestelle wurde es im Zugabteil voller und voller und voller. Wie die beiden Damen hätten auch wir besser an der Station Reeperbahn aussteigen sollen. Denn als sich die Türen eine Station später für uns öffneten, standen wir in mitten einer Menschenansammlung, die einem Flüchtlingtrek glich. Vorwärts ging es zwar kaum, doch von hinten und der Seite drückte der immer gößer werdende Mop. Hin und wieder schoben sich uns von vorne Polizisten entgegen, die aber auch kein System in das Chaos bringen konten. So zog Sonja um Mitternacht die Sektflasche im Menschengedränge heraus und wir stießen mit einer Frau an, die nur ihren Sohn umklammerte und Basti, der im Chaos seine Freunde verloren hatte und nun alleine 3 drei Meter vor der Station stand. Gesehen hatten wir die Landungsbrücken nicht, als Sonja, Steffen und ich um kurz vor 2 Uhr wieder in die S-Bahn steigen und nach Hause fahren konnten.

Samstag, Dezember 08, 2007

Die Feuerzangenbowle


21 Uhr. Es war wieder soweit, der 16mm-Projektor flimmerte im AudiMax der Leibniz-Universität in Hannover.


Zum Filmstart 1944 war die Titelunterschrift: "Dieser Film ist ein Loblieb auf die Schule, aber es ist möglich, daß die Schule es nicht merkt." Ob sie es gemerkt hat oder nicht, ganz egal. Wir haben es. Als Sonja und ich durchgefroren vom finnischen Dorf auf dem Weihnachtsmarkt an der Uni ankamen, stießen wir zusammen mit Jane, David, Steffen und Markus an und tranken auf Heinz Rühmann.
Leider waren eine Menge Idioten im Hörsaal, die durch ihr permanentes Gelaber und Lobeshymnen auf Hannover 96 die tolle Atmosphäre kaputt machten. Auch wenn ich mich genauso über den erkämpften 4:3 Sieg gegen Werder Bremen gefreut habe.


Dienstag, November 27, 2007

Die 4. Dimension

Die Fantastischen Vier hatten Hannover zum Kochen gebracht. Mit Stephan war ich in der AWD Hall und sang knapp 2 Stunden zu den Reimen mit, die da bei guter Laune der Fantastischen Vier von Beats und Band untermalt wurden. Sie war weg, die schlechte Laune von dem grauen Tag. Es war ein großes Picknick für alle und man merkte, daß Hausmeister Thomas D. und seine Freunde noch immer populär sind.
Schweißgebadet gingen wir um kurz nach halb 11 nach Haus, denn die klasse Show war aus. Doch wir bleiben ihnen troy und ernten was wir säen. Immer locker bleiben. Denn das ist die Fornika-für-alle-Tour.
MfG.

Montag, November 26, 2007

Kein R(h)einfall oder 15 Minuten Schweiz für 1,11 Euro

Heute fuhren wir von Villingen-Schwenningen die wenigen Kilometer bis in die Schweiz.
Zwar nicht nach Schaffhausen, die Stadt mit dem größten Wasserfall Europas - der sich über eine Breite von 150 Metern erstreckt und sein Wasser über eine Höhe von 23 Metern stürzen läßt - doch aber kurz hinter die Grenze nach Bargen. Auf dem Weg dahin zeigte sich uns die Landschaft zwar unter einer dünnen aber immerhin weißen Schneedecke, während sich die Sonne eher hinter den Wolken verstecken wollte.
Der eigentliche Aufenthalt in Bargen war kurz aber günstig. Einen guten Kilometer hinter der Grenze präsentierte sich der Ort mit Tankstellen dicht an dicht als Eldorado für Autofahrer. Zu umgerechnet 1,11 Euro tankten wir den Liter Super und füllten Neben Autotank auch den erlaubten Kanister, bevor wir uns anschließend noch auf eine kurze Zeitreise in Sonjas Kindheit begaben und sie mir ihr Heimatdorf zeigte.


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Samstag, November 17, 2007

1, 2, 3 und 4 / Premiere

Heute war es soweit. Nach 4 Jahren zeigte sich die Mannschaft von Jogi Löw mal wieder in Hannover und entschuldigte sich für das zuletzt katastrophale 0 zu 3 gegen Tschechien. Obwohl die Qualifikation für Deutschland schon längst erreicht ist, zeigten die Spieler eine tolle Leistung und ein lebendiges Spiel. Nach 72 Sekunden stand es bereits 1 zu 0. Daß Spiel in Hannover war in zweifacher Hinsicht etwas Besonderes. So hatten zum einen mit Mike Hanke und Robert Enke gleich zwei Spieler von Hannover 96 ein Heimspiel, wobei entgegen erster Planungen Robert Enke nicht zwischen den Pfosten stand, sondern auf der Bank saß, damit die momentane Nummer 1 Jens Lehmann Spielpraxis erhalten konnte.
Zum anderen war es die offizielle Premiere der neuen Trikots, mit denen man uns auch bei der EM im kommenden Jahr vertreten wird. Gut sehen sie nicht aus aber sie bringen Glück.
Verfolgt wurde das Spiel nur rund 4 Kilometer entfernt bei Steffen vom Gastgeber, David, Jane, Markus und mir auf dem Großbildfernseher. Zypretoisch-griechisches Essen von "Elena", gute Laune und viel mehr trugen zum schönen Abend beim 4 zu 0 bei.

Montag, August 20, 2007

Tunesien

In der 33. Kalenderwoche ging es nach Afrika, um 35 Kilometer von der libyschen Grenze die Sonne und die Strände im Süden Tunesiens zu erleben. Die gute Verpflegung half uns, unsere kleinen Erlebnistouren erfolgreich und mit viel Spaß zu absolvieren. Die Erholung vor Ort war so stark, daß wir - ganz untypisch - nicht wie andere Deutsche um 6.00 Uhr schon am Pool oder Strand standen, um mit Handtüchern einen Platz für die Zeit nach der Mittagshitze zu sichern - das machten wir erst um 8 Uhr.


Donnerstag, Juli 26, 2007

Gelb

Heute trafen Steffen, Sonja und ich die gelbste aller Familien.

Bevor wir aber ab 17.30 Uhr Zeugen sein durften, wie Homer Simpson seine Ehe und nebenbei auch unseren Planeten rettet, hatten wir noch ein kurzes privates Treffen und durften auf der Couch der Simpsons Platz nehmen.



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Donnerstag, Juli 05, 2007

Samstag, Juni 23, 2007

Turn It On Again

1992 hieß es noch Niedersachsenstadion und Genesis spielten dort in Hannover dreimal vor restlos ausverkauftem Haus und erhielten damit den „Billboard Amusement Business Award“ für die weltweit erfolgreichste Einzelveranstaltung. Mit 174.984 Besuchern in drei Konzerten stellten sie einen Weltrekord auf.
15 Jahre später und ohne ein neues Album schafften Genesis es auch heute wieder, das mitlerweile zur AWD-Arena umgetaufte und durch Umbauten leicht verkleinerte Stadion zu füllen und die Fans zu begeistern.

Von dem letzten Studioalbum aus dem Jahr 1996, bei dem Phil Collins nicht mehr dabei war, wurde auf der Tour kein Song gespielt. Stattdessen spielte man viele alte und auch relativ lange Songs aus früheren Zeiten der Band, als auch Peter Gabriel noch Mitglied und Sänger gewesen ist. War es kurz vor der Tour noch geplant, mit ihm zusammen Konzerte zu geben, entschied sich Gabriel gegen seine Teilnahme an der Reunion aus dem Grund, daß aus anfänglich ein paar weniger Konzerte nun ein ganze Welttournee wurde. Stattdessen geht er auf eigene Konzertreise und wird drei Tage nach Genesis auch in Hannover Station machen.
Aber wieder mit dabei waren neben Phil Collins auch Gitarrist Daryl Stuermer und Chester Thompson am Schlagzeug, die auch bei den Phil Collins Alben und Konzerten stets dabei gewesen sind.

Während Steffen direkt einen Tribühnenplatz hatte, war ich nach anfänglich schlechtem Wetter mit Bernd und Jessica wenigstens Zaungast.
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Samstag, Juni 09, 2007

11 zu 9 für den guten Zweck

Die "Oliver Pocher Allstars" und "Mertesacker and Friends" traten im Rahmen eines Benefizspiels für die Per Mertesacker Stiftung gegeneinander an.
Als Jane, David, Sonja, Jason und ich heute nach langer Parkplatzsuche in der Südstadt unsere Eintrittskarten abreißen ließen, herrschte bereits eine tolle Stimmung im Stadion des SV Arminia Hannover, das mit etwa 10.000 Zuschauern hoffnungslos ausverkauft war. Bei extremem Sonnenschein und weit mehr als 30 Grad im Schatten schwitzten nicht nur die Akteure auf dem Feld. Es war eine Freude für die Freunde der TV-Shows und Serien. Viele Prominente standen auf Rasen. Darunter Fernsehkoch Tim Mälzer, die Nationalspieler Tim Borowski und Clemens Fritz, die Handball-Weltmeister Florian Kehrmann, Pascal Hens und Markus Baur sowie die Fernsehstars Elton, Olli P. und Daniel Fehlow aus GZSZ. Sie schnürten für einen guten Zweck die Fußballschuhe.

Zur Pause führte das Team um Per Mertesacker dank klarer Überlegenheit in Durchgang eins verdient mit 4:2. Doch nach dem Wechsel schlugen die Oliver-Pocher-Allstars zurück: In einem spannenden Match holten sie immer wieder einen Rückstand auf und erzwangen zuletzt den 7:7-Ausgleich. Da halfen dem Mertesacker-Team auch kleine Tricks nicht. wie etwa bei einem Strafstoß eine Mauer zu stellen oder mit zwei Torhütern zu verteidigen. Die Weltmeister im Team "Pocher" trafen trotzdem - wenn auch per Hand. Nach 90 Minuten stand es unentschieden.

Den Sieg und damit die Ehre machten die Teams im Elfmeterschießen aus, in dem die Oliver-Pocher-Allstars mit 11:9 gewannen und den Pokal in die Höhe recken durften.

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Sonntag, Juni 03, 2007

The Kids Wanna Rock

Weit über 2 Stunden ging das Programm von Bryan Adams. Einige Überraschungen hatte er parat und machte den Abend in der hamburger Color Line Arena zu einem tollen Erlebnis. "She's Only Happy When She's Dancing" wurde das Motto zum Ende des Konzert. Auf einer kleinen Bühne am Ende der Halle tauchte die Band auf und spiele viele alte Stücke und lud zu dem Lied die tanzenden Mädels auf die Bühne. Zuletzt gab es Zugaben nur mit Gitarre und ohne Band. Kein Hit wurde ausgelassen. Man merkt der Truppe um Bryan Adams den riesigen Spaß an, den sie bei Auftritten haben und auf die Konzertgäste übertragen: "the kids wanna rock!" Wie auch die anderen Tausende in der Arena haben Sonja und ich gerockt hatten Spaß - ohne zu tanzen.
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Freitag, Mai 04, 2007

Tabellenplatz 7

20.30 Uhr. Anpfiff zum späteren 2:0 für die Mannschaft von Hannover. Mit 96-Cap und einem Limonen-Bier bewaffnet ging es von der S-Bahn zum Stadion.


Heute sollte es endlich soweit sein, daß Steffen nicht mehr als Unglücksrabe für die Roten gelten würde. Denn von unseren Super-Plätzen, die David für uns ausgesucht hatte, verfolgten wir ein nervenzerreißendes Spiel und konnten uns zu viert über den verdienten Sieg und den wichtigen 7. Tabellenplatz freuen.
Die aktuelle Tabelle gibt es hier: http://www.bundesliga.de/de/liga/tabelle

Dienstag, Mai 01, 2007

Raus aus dem April - Tanz in den Mai

Wie Ende Dezember steht man auch Ende April oft wieder vor der Frage, wo wird gefeiert. Zum Glück ist es dieses Jahr recht warm, damit man nicht doch in einem Tanzlokal oder zuhause in den Mai tanzen muß. Nachdem es letztes Jahr in Waltringhausen mit der Feier nicht klappte, sollte 2007 unbedingt ein Scheunenfest ausgemacht werden, wo wir Stadtmenschen sich unter das Volk mischen könnten. Mein Kumpel Torsten erzählte mir von einer Feier in Eldagsen. Daß er dort selbst hingehen würde, beruhigte mich ungemein. Somit fuhren wir mit Hilfe von Sonjas TomTom Navigationsgerät und Steffen als Dritten im Bunde Richtung Springe. Bei untergehender Abendsonne erreichten wir rechtzeitig die Scheune und warteten auf Silke, Lutz und die Nachbarn.



Ob Schlager, Oldie, Rock, Pop, Teccno oder House. DJ Marco hatte es raus. Seine Finger am Mischpult und die günstigen Getränkepreise zwischen 1,- und 1,50 machten die Fete lustig. Nur die Ansage des Bürgermeisters um kurz nach Mitternacht sorgte dafür, daß es doch schon wieder etwas leerer war, als Sonja, Steffen und ich uns um 20 nach 1 wieder auf den Weg nach Hannover machten. Bis wann die andere Truppe blieb, kann ich nicht sagen.

Donnerstag, April 12, 2007

Silent Running (Can You Hear Me?)





Pünktlich um 20 Uhr ging es los. Keine Vorband, kein Stargetue, keine großen Effekte - nur eine Verbeugung und eine Begrüßung auf Deutsch. Das erste Lied spielte Paul Carrack alleine auf seiner akustischen Gitarre. Ab dem zweiten wurde er vom Schlagzeuger und einem Bassisten begleitet. Knapp über 2 Stunden lang folgten im ungewohnten Drei-Mann-Sound zwischen eigenen älteren Solo-Hits natürlich auch Songs von Mike & The Mechanics wie: Over My Shoulder, Another Cup Of Coffee, Silent Running, The Living Years etc.

Es herrschte eine tolle Stimmung - zum Schluß saßen weder Sonja, Steffen noch die anderen Capitol-Gäste auf ihren Stühlen. Es ist schön festzustellen, daß es zum Begeistern der Zuhörer keiner aufwendigen technischen Effekte bedarf und man mit minimaler Besetzung so vielen Menschen einen tollen Abend bereiten kann.

Der Song "Silent Running" von Mike & The Mechanics paßt auf Pauls Karriere sehr gut. Denn er stand als Solokünstler oft im Schatten anderer Leute und wenige Leute wissen nur, daß er bei vielen Bands ein gefragter Background-Sänger für CD-Aufnahmen ist und auch bei unendlich vielen Gruppen als Gastmusiker mit Gitarre, Keyboard, Klavier bis hin zum Saxophon hörbar ist.

Samstag, März 17, 2007

Zuckermädels - gratis


15 Minuten vor 19 Uhr zeigte meine Uhr als ich mich in die lange Reihe der Wartenden vor dem Deutschen Pavillon auf dem Expo-Gelände einreihte. Ich hoffte, einer von insgesamt höchstens 3.000 Gästen zu sein, die gratis ein Konzert der Sugababes anhören und genauso auch sehen wollten. Ich hatte Glück, daß sich meine Schlange fast ungebremst auf den Eingang zubewegte, als um 19 Uhr die Pforten sich öffneten. Kaum im Pavillon angekommen, steuerte ich zielsicher auf einen meinem Alter entsprechenden Stehplatz zu: Reihe 2-3. Nach einer Wartezeit von insgesamt 2 1/2 Stunden, die durch coole Club-Sounds aber auch einer nervigen Teenyband stark an meinem Nervenkostüm rüttelte, trat zunächst eine 5 Mann starke Liveband auf die Bühne, bevor ein Meer an Handys mit Videofunktion und Photoapparaten sich im Publikum auftat und wenige Sekunden später die drei Mädels mit Blitzlicht und Applaus begrüßten. Geiler Sound, gute Stimmung auf der Bühne bei Band und den Babes sowie bei den Gästen machten das Konzert zu einem tollen Erlebnis. Der einzige Haken war die Dauer des Konzertes. Denn nach 1 Stunde war das Gratis-Event leider schon vorbei.







15 Minuten vor 19 Uhr zeigte meine Uhr als ich mich in die lange Reihe der Wartenden vor dem Deutschen Pavillon auf dem Expo-Gelände einreihte. Ich hoffte, einer von insgesamt höchstens 3.000 Gästen zu sein, die gratis ein Konzert der Sugababes anhören und genauso auch sehen wollten. Ich hatte Glück, daß sich meine Schlange fast ungebremst auf den Eingang zubewegte, als um 19 Uhr die Pforten sich öffneten. Kaum im Pavillon angekommen, steuerte ich zielsicher auf einen meinem Alter entsprechenden Stehplatz zu: Reihe 2-3. Nach einer Wartezeit von insgesamt 2 1/2 Stunden, die durch coole Club-Sounds aber auch einer nervigen Teenyband stark an meinem Nervenkostüm rüttelte, trat zunächst eine 5 Mann starke Liveband auf die Bühne, bevor ein Meer an Handys mit Videofunktion und Photoapparaten sich im Publikum auftat und wenige Sekunden später die drei Mädels mit Blitzlicht und Applaus begrüßten. Geiler Sound, gute Stimmung auf der Bühne bei Band und den Babes sowie bei den Gästen machten das Konzert zu einem tollen Erlebnis. Der einzige Haken war die Dauer des Konzertes. Denn nach 1 Stunde war das Gratis-Event leider schon vorbei.



Hannover 96 - Hamburger SV

17.15 Uhr - Abpfiff im WM-Stadion von Hannover. Das Endergebnis von 0:0 läßt zwar eher auf ein ruhiges Spiel schließen, doch war das Nordderby ein besonders in den ersten 30 Minuten der 1. Halbzeit durch 96 und dann insgesamt zum Ende der 2. Halbzeit ein spannendes Spiel auf beiden Seiten. Nicht zuletzt durch einen für Hannover vom Schiedsmann nicht gepfiffenen Elfmeter in der 1. und einen nicht gegebenen Kopfballtreffer in der 2. Halbzeit sowie diversen anderen fragwürdigen Entscheidungen von Peter Sippel führten die 92 Minuten zu erhöhtem Blutdruck.


Für die aufregendste Szene des Spiels sorgte in der 86. Minute der Torwart der Roten, als er innerhalb von 10 Sekunden in spektakulärer Weise erst 2 schier unhaltbare Schüsse glänzend parierte und den 3. Schuß dann sogar noch in den Armen fangen konnte. Das Stadion heißt wieder AWD-Arena, doch weltmeisterlich ist dafür der Torwart der Heimmannschaft. Super, Robert. Der erste Einsatz im Nationaltrikot gegen Dänemark am 28. März kann also kommen.




Dienstag, März 06, 2007

32


Auszug aus dem noch nicht beendeten Roman "32 oder das Haus mit der 12":

"Pünktlich zum die Geisterstunde ankündigenden Glockenschlag wurde die Zahl 32 zur Zahl des Tages. Doch es war unmöglich, den Freund namens Marco zum 32. Geburtstag zu erreichen, als meine Freundin und ich die Weinbörse verließen. Es sollte mich aber erst am drauffolgenden Nachmittag stutzig machen, als er am Telefon sagte, daß er um Mitternacht nicht mehr ans Telefon hätte gehen können und schon am schlafen gewesen sei. Als dann am Sonntag abend die fortgeschrittenen Stunden dunkle Schatten über die Stadt Hannover längst geworfen hatten, meldete sich der Freund auf meinem Mobiltelefon. Ich sagte ihm, daß ich in unmittelbarer Nähe sei und in spätestens in fünf Minuten bei ihm vorbeikäme. Ich legte auf. Das Schreien am anderen Ende der Leitung nahm ich nicht mehr wahr. Während ich vor dem Haus in der Buschstraße im Schein der flackernden Laterne einzuparken versuchte, richtete sich mein Blick auf den Eingang mit der Nummer 12. Das alte steinerne Gemäuer hüllte sich in Dunkelheit. Kein Lichtschein war zu erkennen. Plötzlich nahm ich einen Schatten im Rückspiegel war. Ich schreckte auf, mein Blick fiel zurBeifahrertür auf die Verriegelung. Doch es sollte zu spät sein. Ich konnte den Riegel nicht mehr erreichen, als sie bereits von der Außenseite geöffnet wurde. Es war Marco, der sich ins Auto setzte und statt Begrüßung mit den Worten begann: "Ich brauche einen Kaffee. Laß uns ins Mecco fahren!". Ích entgegnete ihm, daß ich schon zu viel Kaffee das Wochenende getrunken hätte"Wenn wir schon einmal hier sind, würde ich aber bei Dir noch ein Wasser trinken.", sagte ich zu ihm. Doch davon wollte Marco nichts wissen. "Das geht nicht." war seine Antwort. Den genauen Grund aber wollte er mir nicht nennen. So blieben wir nun eine runde Stunde in meinem Wagen sitzen. Ich überreichte ihm mein Geschenk, wir unterhielten uns. Doch fiel mir auf, daß in dieser Zeit nirgends sich ein Lichtschein in die Dunkelheit wagte und auch keine Person einen Fuß auf die Buschstraße setzte. Die Dunkelheit hatte im Haus Nummer 12 gewonnen..."

Freitag, März 02, 2007

23

Heute war auch ein zweiter besonderer Tag: Rainer wurde 23. Kurz vor 17 Uhr traf ich bei ihm ein und bekam leckeren Kuchen. Meine Freude war groß, daß es auch Winzer Baguettes gab. Nachdem sich die Wohnung immer mehr mit Freunden des Geburtstagskindes füllte, wurde die Location gewechselt. Es ging zu meiner Freude in ("das") Dax. Obwohl ich nicht der größte Fan der Bierbörse bin, fand ich es lustig. So schrien wir uns also bis kurz nach Mitternacht allesamt an und ich kämpfte gegen die aufgrund meines Schlafmangels zu laute Musik und den Rauch. Der Größte Spaß war es, die anderen Leute zu beobachten.Die im Tisch integrierte Zapfanlage war der Clou. Danke für das gestiftete Faß Bier, Rainer. Auch wenn ich nicht sehr viel getrunken habe. Tja, mit 23 hätte ich wohl nicht um kurz nach Mitternacht gehen wollen. Doch im Alter ist man nicht mehr so fit. Mach es besser, Rainer. Herzlichen Glückwunsch nochmal und alles Gute.
Hier geht es zu Rainers privater Seite: http://www.picside.de/

Die Braut, die sich traut

Es war das erste von heute insgesamt 2 großen Ereignissen. Pünklich um kurz vor 12 Uhr hatte der Regen über dem Standesamt am "Alten Rathaus" in Hannovers Altstadt sich verzogen und der Sonne Platz gemacht. Mit der Videokamera bewaffnet wartete ich als einer der Freunde unter rund 20 anderen Frauen und Männern darauf, daß Tina und Alexander als frisch vermählte zu uns kommen würden. Trotz der Verspätung glaubte aber von uns Wartenden niemand daran, daß es mit dem Ja-Wort der beiden Probleme gäbe. Nach einem schönen und fröhlichen Sektumtrunk fuhr der Rolls-Royce das Brautpaar ins gemeinsame Glück. Alles Gute für Euch beide.

Donnerstag, März 01, 2007

Das Treffen - Das Geschenk


Um kurz nach 18 Uhr war es vorbei. Ich stieg in mein Auto am Maschsee und hatte den größten Teil meines Hochzeitsgeschenkes für den nächsten Tag gerade hinter mir. Da sich das Brautpaar bei einem Bundesligaspiel der Mannschaft von Hannover 96 kennenlernte und große Fans des Spielers mit der Rückennummer 1 sind, traf ich mich um kurz vor 16 Uhr mit dem Torwart Robert Enke auf der Mehrkampfanlage neben der AOL-Arena und filmte Teile seines Trainings mit dem langjährigen Schlußmann und nun Torwarttrainer der Roten Jörg Sievers. Anschließend unterhielten wir uns einige Minuten und Robert Enke richtete persönliche Hochzeitsgrüße in meine Kamera. Da ich bei dem sonnigen Training die einzige Person neben den beiden Fußballern gewesen bin und Robert Enke ein sehr freundlicher und absolut bescheidener, normaler Mensch ist, waren die rund 2 Stunden ein schönes Erlebnis. Umso größer war meine Freude später, als ich hörte , daß das Mannschaftstrainig heute Nachmittag ausfiel und die beiden nur aufgrund unserer Verabredung ein separates Torwarttraining abhielten, damit ich die versprochene Videobotschaft erhalten konnte. Vielen Dank. Die 1 trägt er zurecht.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an den Konditionstrainer der Roten Edward Kowalczuk und Jens Wittig, die das Ganze vermittelt haben.



Samstag, Februar 24, 2007

Gratulation zur Goldmedaille...


Das Schlechte gleich vorab. Ich bin mit der Goldmedaille nicht gemeint. Obwohl es eigentlich recht gut für mich anfing. Denn vor einer Woche, also am 17. Februar, wollte ich die Outdoor-Sportsaison 2007 für mich eröffnen und damit höchst offiziell dem Winterschlaf das Ende erklären. Um viertel nach 9 startete ich dazu mit Strickmütze und MP3-Player bewaffnet vom Bundesleistungszentrum zum Lauf der knapp 7 Kilometer um den Maschsee. Mit den 45 Minuten, die zwischenzeitlich für eher schnelleres Gehen benötigt wurden, konnte ich gut leben. Sogar mit den anschließend brennenden Füßen oder den mich umrundenden Kindern.


Aber wenn ich es vorher schon nicht wissen wollte, so mußte ich spätestens nun heute mir eingestehen, daß es noch schnellere Menschen auf dem blauen Planeten gibt.


Ich gratuliere also meinem alten Kumpel und Weltreise-Kumpanen Jens Wittig zum heutigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der düsseldorfer Leichtathletik-Arena. Dort fanden am diesem Wochenende die Hallenmeisterschaften der Leichtathletik (Ü30) statt. Die Stop-Uhr zeigte für Jens 2:03,59 Min. für 800m vom Start bis zur Goldmedaille. Ich ziehe meinen Hut vor Dir, Jens. Wenigsten dafür brauche ich noch etwas weniger als Du für 800m. Auch ich werde nämlich älter.


Mittwoch, Februar 07, 2007

Ein neuer Erdenbewohner


Seit einiger Zeit lebt meine Cousine in Erfurt mit ihrem Freund Steffen. Heute um 8.15 Uhr wurde aus den beiden netten Mitmenschen eine richtige Familie. Eine kleine Tochter wurde geboren. 53 cm lang und 3890 gr schwer kam ein neuer Erdenbewohner zu uns. Da Saskia 2 Jahre jünger ist als ich, dachte ich, daß sie warten würde, bis ich irgendwann Vater werden würde, um es mir dann "nachzumachen". So war das eigentlich mit allem. Nun merke ich, daß nichts so bleibt im Leben wie man es gewohnt war. Was sich nicht ändert ist die Freude über manche Ereignisse. Herzlich Willkommen: Carla Maria.

Donnerstag, Februar 01, 2007

Die Anruf-Frage


Immer wieder habe ich mir schon die Frage gestellt. Kurz vor der WM mal wieder, dann zuletzt bei Beginn der Rückrunde der Bundesliga-Saison 06/07. Ist das eine allgemeine Floskel, daß man auf irgendwelchen Wegen in Kontakt mit dem Bundestrainer gekommen ist oder hat Jogi Löw ein Handy mit ewig viel Nummernspeicher? Denn wie oft hörte ich von einem frisch für ein Länderspiel nominierten Profifußballer "Der Bundestrainer hat mich angerufen...". Spricht Jogi Löw auch zuhause auf den Anrufbeantworter? Die Frage hat sich heute verabschiedet. Denn die Antwort gab mir Robert Enke. "Ja, der Bundestrainer hat meine Handynummer. Aber ich habe das noch nie gesagt, oder?". Das scheint wohl ein Zeichen zu sein, daß mein nächster Länderspieleinsatz wieder einmal vor dem Fernseher stattfinden wird. Vielleicht steht aber Robert Enke ja beim EM-Qualifikationsspiel am 17. November vor heimischer Kulisse in Hannover gegen Zypern im Tor.

Nicht nur mit seiner erneuten Wahl zum besten Bundesliga-Torhüter und seiner sympathischen, freundlichen Art hat er sich schon längst für die Nationalelf empfohlen.



Samstag, Januar 27, 2007

Türkisch für Anfänger oder die Rückkehr der Salatschüssel

Zu Ehren des zweijährigen Sohnes einer Freundin meiner Freundin machten wir uns in die Südstadt auf. Ein gefühlter türkischer Fluch kam uns durch die Sprechanlage entgegen und macht Mut für den Weg über das Treppenhaus. Kaum hatten unsere Füße den Schuhen vor der Wohnungstür adieu gesagt, standen wir in der Küche und schauten einer Menge Familienmitglieder bei der Herstellung von Lahmacun zu, bevor mich ein später angereister Verwandter des Geburtstagskindes auf Türkisch begrüßte, um mir wohl in Wirklichkeit klar zu machen, daß ich bundesdeutsches Territorium mit Überschreitung der Türschwelle verlassen hätte. Seine Begründung, ich könnte auch als Türke durchgehen, habe ich bei bestem Willen nicht nachvollziehen können.
Nachdem wir und bei köstlichen türkischen Gerichten ebenso köstlich amüsierten und den gefühlten 750 Familienmitgliedern keine neuen Geschichten entlocken konnten, ließ mich auch so langsam meine Geduld beim Zusammenbau eines Schienennetzes für eine Holzeisenbahn im Stich, weil diverse "andere" Kinder hinter meinem Rücken das demontierten, was ich kurz davor mit meiner Arbeiterhand mühevoll errichtet hatte.
Wir verließen die illustre Familienrunde und machten uns auf den Weg zum 2.Geburtstagskind des Tages: Dr. Henning R. Was ältere Hollywood-Damen uns vormachen, kopierte Henning in Perfektion. So wurde wieder einmal sein 30. Geburtstag gefeiert. Lustige Gespäche und leise Musik vom CD-Spieler rundeten altersgerecht den Abend bis um 0.50 Uhr ab. Ultimativer Randhöhepunkt war die feierliche Rückgabe einer lange als vermißt geltenden Salatschüssel, nachdem ich es innerhalb von auf den Tag genau 3 Jahren endlich geschafft hatte, mir eine eigene zu kaufen.

Vorbereitung und Besuch

In der Unterscheidung zwischen Woche und Wochenende sehe ich für mich den Vorteil, mich von Montag bis Freitag erholen zu können. Der Freitag endete mit dem Einkaufen bei Lidl im Hauptbahnhof und sollte schon einen Ausblick auf das Wochenende geben. Mit vier Händen und viel gutem Willen trugen wir die vollgestopfte Klappbox bis zum Auto. Der Morgen wurde genutzt, um wieder eine riesige Schüssel Tortellini-Salat für den späteren Abend herzustellen. Danach ging es über Umwege in die Nordstadt-Klinik, um uns davon zu überzeugen, daß der Rainer wieder bei "bester" Laune war, was auch wohl daran gelegen haben mag, daß die Photoausrüstung zuhause stand und die Wochenend-Feten und Party-People ohne ihn mit dem Finger am Auslöser der Knipsmaschine auskommen mußten. Ich bin mir aber sicher, daß die eine Woche Abstinenz kräftig nachgeholt werden wird. In diesem Sinne: Gute Besserung.

Montag, Januar 01, 2007

Der Jahreswechsel, Schröder und Berlin

Mit Partytigern, viel Böllern und dergleichen wurde das Jahr 2007 begrüßt. Auch ich hielt an alten Traditionen fest und tat nichts dergleichen. Aber, mit diversen Gesellschaftspielen, Tortellini-Salat und ein paar anderen Lebensmitteln bewaffnet, machten wir uns auf den Weg nach Ricklingen, um mit Anke und Steffen dem scheidenden Jahr 2006 ein wenig unsere Ehre zu erweisen. Auch der von Sonja gezauberte Salat konnte nicht mehr die heranpreschende Erkältung verhindern. So blieb es an diesem Abend bei diversen Runden Tabu, einem leckeren Essen und vielen Lachern.

Samstag, Dezember 09, 2006

Die Feuerzangenbowle


Bevor Dr. Hans Pfeiffer in der Komödie "Die Feuerzangenbowle" seinen ersten Schluck vom gleichnamigen Getränk nimmt, stand ich mit Steffen schon eine gute Stunde im Eingangsbereich der Leibniz-Universität Hannover und trank Glühwein um Glühwein. Nachdem ich den letzten vor der Tür des Audimaxes runtergekippt hatte, stellte ich zu meinem Erstauen fest, daß es gar nicht verboten war, im Hörsaal zu trinken. Also sicherte Steffen 2 Plätze inmitten des zu 85 % mit Menschen und guter Laune gefüllten Saales und ich kam pünktlich zum Erscheinen des Nikolauses mit Glühwein-Nachschub zurück, damit wir alle den Mann im roten Mantel und mit langem weißen Bart durch 2 Weihnachtslieder erfreuen konnten. Zur Belohnung gab es Lebkuchen und den Kultfilm von 1944 von der 16mm-Filmrolle. Der Ursprung dieses Kults liegt wohl in Göttingen an der Universität. Auch hier gibt es Jahr für Jahr den Klassiker mit Heinz Rühmann mit entsprechendem Rahmenprogramm. Wie es beispielsweise im Jahr 2006 dort war, zeigt uns dieser Link. http://www.goest.de/feuerzangenbowle.htm

Donnerstag, November 23, 2006

Agent 00... 7 ?





Gestern abend trafen sich mit mir Marc, Stephan & Beata, Henning und David um kurz nach 19.30 Uhr, um sich ein Bild vom 21. Abenteuer mit dem Namen James Bond zu machen. Nachdem Pierce Brosnan nicht mehr als Agent für das britische Königreich vor die Kamera trat oder gelassen wurde, wurde der Agent statt smart blond, bekam blaue Augen und Muskelpakete verpaßt. Einzig und allein seine Chefin M blieb erhalten. Sonst ist alles anders. Der Charme und Witz des Engländers im Brioni-Anzug ist nicht mehr vorhanden. Es gibt keine technischen Raffinessen mehr und keine lockeren Sprüche. Dafür ist der neue Blonde brutaler. Zuletzt standen wir vor dem Kinosaal und hatten noch die Chance, dem NDR2-Reporter und seinem Mikrofon zu entkommen. Nur David hatte nicht das Glück und mußte Rede und Antwort stehen, obwohl er der selben Meinung wie wir fast alle waren. 007 ist anders geworden und hinterläßt nach 144 Minuten und 7 Sekunden Spannung einige Fragen. Wer ist der Algerier? Warum bleibt Mister White am Leben? Warum stirbt die hübsche Vesper freiwillig, wenn sie in James verliebt ist? 2 Wochen später stellten sich auch Bernie und Steffen die selben Fragen. Nur war ich nach dem 2. Kinobesuch begeistert von dem Film. Pierce Brosnan war super für die alte Variante von 007 und bestand noch darauf, daß der Wodka-Martini geschüttelt wird - nicht gerührt. Daniel Craig ist das nun egal. Er ist ist zwar komplett anders... aber er paßt zu einem spannenden, anderen Bond.